Präsentation des JFV Rheinau-Lichtenau

Die Vereine VfR Rheinbischofsheim, SV Freistett, SV Diersheim, SV Linx, FC Rheingold-Lichtenau und dem SV Scherzheim bringen in ihrem Zusammenschluss 13 Jugendmannschaften zusammen und das Erfolgsmodell hat sich in den letzten Jahren bewährt. "Der schulische Aufwand für junge Menschen wird immer größer, dazu erleben Spielkonsolen & Co einen Boom. Hier gilt es für uns Verantwortliche alles daran zu setzen, den Jugendfußball attraktiv zu halten. Das schreiben wir uns beim JFV auf die Fahne,“ so Fritz Wendling, Vorstand Verwaltung des JFV.

Ein großes Stelldichein gaben sich die Nachwuchskicker des Jugendförderverein Rheinau-Lichtenau am vergangenen Samstag. JFV-Präsident Hansjörg Bauer freute sich, im Erlenpark der World of Living in Rheinau-Linx über 100 junge Fußballerinnen und Fußballer nebst Trainerteams, Eltern und Sponsoren zu begrüßen.

Der Förderverein lud zu dieser Veranstaltung, um den Mannschaften und deren Eltern das neue Outfit zu präsentieren. Alle 13 Mannschaften wurden mit insgesamt 180 Ausrüstungen ausgestattet. Die Aufwendungen von rund 49.000 Euro konnten nur durch wohlwollende Sponsoren gestemmt werden.

Bei den Grußworten trat Hans Heiner Bouley auf die Bühne. Er ist Vorsitzender der Werner-Wild-Stiftung, einer der großen Unterstützer des Fördervereins. Die Stiftung fördert kulturelle Objekte in Pforzheim, im Enzkreis und in Lichtenau, wo Otto Wild (Vater von Werner Wild) 1961 ein Zweigwerk für die Herstellung hochwertiger Etuis und Verpackungen gründete. Die Ehefrau des verstorbenen Werner Wild ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung persönlich zu besuchen, um „live und in Farbe“ zu sehen, welche Projekte aus der Stiftung ihres Mannes unterstützt werden. Natürlich waren auch die Hausherren im Erlenpark, um die jungen Fußball-Talente willkommen zu heißen: Für Hans Weber und Heidi Weber-Mühleck, geschäftsführende Gesellschafter von WeberHaus, war es selbstverständlich, dieses Mammut-Projekt finanziell zu unterstützen. Mit tosendem Applaus pflichteten die Jungs und Mädels in ihren neuen Outfits dem „Häuslebauer“ bei, als er motivierend ins Festzelt rief: „Geht immer fleißig ins Training und bleibt am Ball, nur dann könnt ihr gewinnen. Und ihr seid doch alles Gewinner, oder?“ Nach verdienter Stärkung mit Brezeln und Getränken wurden noch Mannschaftsbilder gemacht und die Kids konnten noch den Erlenpark erkunden.

E-Jugend Trainingslager (auch im Seniorenheim)

Am letzten Juli-Wochenende trafen sich die in Freistett stationierten E-Jugendlichen desJFV Rheinau-Lichtenau zum Trainingslager am Sportplatz.

Nach Bezug des Sportheims mit Isomatten und Schlafsäcken, ging es zu Fuß zum AWO Seniorenheim nach Freistett. Dort wurde mit den Senioren Brett- und Würfelspiele gespielt, vorgelesen und auch gekickt. Alle hatten sehr viel Spaß und haben die 2 Stunden sehr genossen. Eine tolle Idee des Trainerteams!

Auf dem Rückweg gab es noch eine Abkühlung im Bach und eine Stärkung mit Spaghetti Bolognese. Anschließend ging es dann zum Fußball spielen und die Trainer Michael, Andi und Elvir hatten zwei Trainingseinheiten ausgearbeitet. Abends nach der notwendigen Dusche wurde bei Pizza und Fanta das Supercup Finale geschaut und manch eine Spielerin und Spieler träumte sicher selbst einmal in so einem Finale zu stehen.

Nach einer kurzen Nacht, einem ausgiebigen Frühstück und Geburtstagsglückwünschen an Mitspieler Nils ging es nach Diersheim zum dortigen Sportfest. Die E1 konnte alle Spiele gewinnen und die E2 zeigte sich auf Augenhöhe mit den jeweiligen Gegnern. Wir bedanken uns bei allen Eltern die beim Spaghetti kochen geholfen haben und bei unserem Sponsor Edeka Vetter für die Lebensmittel.

Ein rundum gelungenes Trainingswochenende.

Michael, Elvir und Andreas

Verstärkung gesucht!

Die F-Jugend des SV Linx braucht Verstärkung und sucht Fußball-Youngsters der Jahrgänge 2013/2014. Bei Interesse bitte eine Nachricht an info@jfv-rheinau-lichtenau.de senden.

Warnstufe: 3G für alle Beteiligten, drinnen wie draußen

Neue Corona-VO

Am gestrigen Dienstag hat die Landesregierung eine neue Corona-Verordnung verkündet und am Abend auch die Corona-Verordnung Sport angepasst. Die Grenzwerte des Stufenplanes wurden geändert, sodass wir uns ab sofort in der Warnstufe befinden, die Lockerungen für viele Lebensbereiche, darunter den Amateursport, mit sich bringt. Die klare und einheitliche Botschaft für den Sport in der Warnstufe lautet: 3G.

Ab dem heutigen Mittwoch, 23. Februar 2022, gilt für alle Beteiligten (Spieler*innen, Trainer*innen, Zuschauer*innen, Funktionsteams etc.) die 3G-Regelung, drinnen wie draußen. Das heißt, auch nicht-immunisierte Personen können mit einem negativen Test am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.

Hallensport in den Ferien: Tests für nicht-immunisierte Schüler*innen
Schüler*innen unter 18 Jahren unterliegen weiterhin einer Ausnahme: Da sie in der Schule regelmäßig getestet werden genügt der Nachweis über den Schülerstatus, zum Beispiel über einen Schülerausweis. In den anstehenden Faschingsferien müssen nicht-immunisierte Schüler*innen für den Hallensport und die Kabinennutzung allerdings einen tagesaktuellen Schnelltest vorweisen – dieser kann auch unter Aufsicht eines Vereinsvertreters vor Ort als Selbsttest durchgeführt werden.

Zuschauer*innen, Maskenpflicht und Hygienekonzept
In geschlossenen Räumen ist nun eine maximale Zuschauer-Auslastung von 60 Prozent bei nicht mehr als 6.000 Personen erlaubt. Im Freien liegt die Grenze bei maximal 75 Prozent und 25.000 Personen. In beiden Fällen gilt die 3G-Regel.

In allen Stufen gilt weiterhin generell in geschlossenen Räumen die Maskenpflicht. Personen ab 18 Jahren müssen weiterhin eine FFP2- oder vergleichbare Maske tragen. Im Freien muss eine medizinische Maske getragen werden, wenn das Abstandsgebot nicht dauerhaft eingehalten werden kann.

Betreiber*innen von Sportstätten bzw. Veranstalter*innen von Sportveranstaltungen müssen weiterhin in allen Stufen ein Hygienekonzept erstellen. Dieses muss folgende Punkte beinhalten: die Umsetzung der Abstandsempfehlung, die Regelung von Personenströmen, die Umsetzung der Zutrittskontrollen, die Umsetzung der Maskenpflicht, die regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen, die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen, eine rechtzeitige und verständliche Information über die geltenden Hygienevorgaben.

Ergänzende Regelungen für den Spielbetrieb im SBFV:
Pflicht zur Bestätigung der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben

Neben der gesetzlichen Verpflichtung des Heimvereins zur Kontrolle der 3G-Nachweise, hat der SBFV-Verbandsvorstand eine “Pflicht zur Bestätigung der Erfüllung der Vorgaben der Corona-VO" für beide am Spiel beteiligten Vereine beschlossen. Demnach müssen neben dem Gastverein auch der Heimverein die Erfüllung der jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben zur Teilnahme am Spiel per Unterschrift bestätigen (siehe SpO §49a). Das entsprechende Formular steht unter https://sbfv.de/download/formulare-spielbetrieb zum Download bereit. Das von beiden Vereinen unterschriebene Formular ist vom Heimverein bis 3 Monate nach Saisonende aufzubewahren.

Corona-Update

https://sbfv.de/nachricht/neue-corona-verordnung-ab-12-januar-2022

Die Landesregierung hat die CoronaVO mit Wirkung ab Mittwoch, 12.1.2022, erneut angepasst. Danach gelten die bisherigen Regelungen der Alarmstufe II unverändert bis mindestens 1.2.2022, ungeachtet der Hospitalisierungsrate und der Auslastung der Intensivbetten. Weiterhin Gültigkeit hat auch die Sonderregelung für Schüler*innen, und zwar mindestens bis zum Außerkrafttreten der aktualisierten CoronaVO am 9.2.2022. Mittelfristig werden die Ausnahmen für die über zwölfjährigen Schüler*innen laut Landesregierung auslaufen, ein konkretes Datum wird nicht genannt.

Im Einzelnen gelten damit die folgenden Vorgaben:

  • Für das Sporttreiben im Freien benötigen alle Spieler*innen sowie das Funktionspersonal (Trainer*innen, Betreuer*innen usw.) wie bisher einen 2G-Nachweis.
  • Für den Zutritt zu geschlossenen Räumen (bspw. Umkleidekabinen) und die Sportausübung in der Halle wird ein 2G-Plus-Nachweis benötigt.
  • Darüber gilt in Innenräumen für über 18-jährige nun eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.
  • Zuschauer*innen benötigen einen 2G-Plus-Nachweis.

Ausnahmen zu 2G-Plus:  Personen mit einer Booster-Impfung sind von der Testpflicht bei der 2G-Plus-Regelung ausgenommen. Dies gilt auch für Geimpfte mit abgeschlossener Grundimmunisierung, wenn seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage und nicht mehr als drei Monate vergangen sind, sowie für Genesene, deren Infektion nachweislich maximal drei Monate zurückliegt.

Sonderregelungen gelten auch weiterhin für Beschäftigte im Sinne der Arbeitsschutzvorschriften, aber auch Selbstständige. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Sportler*innen, Trainer*innen, Medienvertreter*innen oder weitere Beteiligte handelt. Für sie gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet per Antigen-Schnelltest oder PCR-Test). Zum Kreis des Beschäftigten zählen insbesondere alle Vertragsspieler*innen sowie alle durch einen Arbeitsvertrag an den Verein gebundenen Trainer*innen. Nicht zu den Beschäftigten zählen ehrenamtliche Funktionsträger und Trainer*innen, die auf Basis einer Übungsleiterpauschale ihrer Tätigkeit nachgehen.

VORERST KEINE ÄNDERUNGEN bei den Ausnahmen für Schüler*innen
Schüler*innen bis 17 Jahre sind im Hinblick auf die Sportausübung im Freien seit mit dem Schulstart (10.1.2022) wieder von der 2G-Regelung ausgenommen und müssen lediglich einen Schülerausweis o.ä. vorlegen.

Unter anderem auf Betreiben der Sportorganisationen in Baden-Württemberg wurde die von der Landesregierung geplante Änderung, welche vorsah, dass Schülertests vom 1. Februar an nicht mehr für den Trainingsbetrieb in Sportvereinen gelten sollten, vorerst verschoben. Die Fußballverbände in Baden-Württemberg sind im engen Austausch mit dem zuständigen Kultusministerium und bemühen sich darum, dass die Sonderregelung für Schüler*innen auch über den 9. Februar hinaus Bestand hat, um das Fußballspielen unter vertretbaren Voraussetzungen auch weiterhin zu ermöglichen. Das Land hat diesbezüglich allerdings angekündigt, dass die Ausnahmeregelung mittelfristig entfallen soll.

Spielbetrieb soll wie geplant wieder anlaufen
Unverändert wird von den BW-Verbänden angestrebt, den Spielbetrieb wie geplant wieder aufzunehmen – soweit erforderlich auch unter den aktuellen Bedingungen der Alarmstufe II. Ob das möglich sein wird, hängt von der Entwicklung der pandemischen Lage und insbesondere von den dann geltenden Regelungen ab. Regelungen zur Durchführung von Freundschaftsspielen zur Vorbereitung auf die Rückrunde werden zeitnah kommuniziert.

Jahresversammlung 2021 (Protokoll)

Angesichts der Corona Pandemie war es die erste Jahresversammlung seit der Vereinsgründung 2018. Die Berichte umfassen somit die Geschäftsjahre 2018 bis 2021.

1) Begrüßung - Präsident Hansjörg Bauer

Der Präsident begrüßt die Anwesenden Vertreter der Vereine sowie die Bürgermeister                     Michel Welsche (Rheinau) und Christina Greilach (Lichtenau).

Dieter Heidt wurde zum Protokollführer bestimmt

Hansjörg Bauer dankte den Vertretern des VfR Rheinbischofsheim, namentlich Dieter Erk, für die Bereitstellung der Location.

Sein Dank ging an die Ressortvorstände Ernst Schulmeister, Fritz Wendling und Martin Hänsel, sowie allen ehrenamtlichen Helfer beim JFV.

 Er beklagte die fehlenden sportlichen Wettkämpft durch die Corona bedingten Trainings- und Spielabsetzung.

Die Gründung des JFV betrachtet er als Segen, weil die Jugendarbeit dadurch breiter aufgestellt ist, was die einzelnen Vereine so nicht leisten können.

Der Verein benötigt nicht nur viele ehrenamtliche Helfer sondern auch ein neues Outfit, was bei 13 Mannschaften einen finanziellen Kraftakt bedeutet.

 

2) Tätigkeitsberichte:

a) Vorstand Verwaltung - Fritz Wendling - siehe Anhang

b) Vorstand Sport - als neuer Stellvertreter Sport (wurde in der Wahl bestätigt) berichtete Carmelo Federico über den aktuellen Stand im Bereich Sport.

Demnach werden im JFV von 22 Trainer und Betreuer derzeit in 13 Mannschaften knapp 200 Jugendfußballer betreut.

Für die neue Saison sind folgende Juniorenmannschaften gemeldet:

A - Junioren = 3

B - Junioren = 1

C - Junioren = 2

D - Junioren = 3

E - Junioren = 1 (JFV) 3 SG

Carmelo Federico war erleichtert, wieder zwei A-Juniorenteams ins Rennen schicken zu können. Er hält einen normalen Spielbetrieb für wichtig damit die Jugendlichen nicht zuhause rumsitzen.

c) Vorstand Finanzen - Martin Hänsel

    Kassenberichte für die Geschäftsjahre 2018 - 2020 (siehe Anhang).

Vermerk zur Kassenlage: Im jetzigen Guthaben sind Beiträge enthalten, die als Rückstellung (Vorauszahlung der Umlage zu betrachten sin.                                                                                  

 

3) Bericht der Kassenprüfer

Da sich die beiden Kassenprüfer Frank Truttenbach und Frank Blechner im Urlaub befinden wurde ihr Bericht schriftlich verfasst und von Präsident Hansjörg Bauer vorgetragen. Seit November 2018 bis zum 30.Juni 2021 wurden über 300 Belege geprüft. „Dem Kassenführer Martin Hänsel wird einwandfreie Kassenführung bestätigt, einer Entlastung steht somit nichts im Wege“, so die Beurteilung der Kassenprüfer mit dem Zusatz: Im Falle einer Wiederwahl würden Frank Truttenbach und Frank Blechner die Wahl annehmen.

(Bericht der Kassenprüfer im Anhang)

Die Entlastung der Gesamtvorstandschaft (Michael Welsche) erfolgte einstimmig.

 

4) Neuwahlen (Wahlleiter zur Präsidentenwahl - Christian Greilach)

         a) Präsident - Hansjörg Bauer

         (Wahlleiter für weitere Positionen - Hansjörg Bauer)

         b) Vorstand Verwaltung - Fritz Wendling

  c) Vorstand Sport - Ernst Schulmeister

      Stellvertreter Sport - Carmelo Federico (neu)

 d) Kassenprüfer - Frank Blechner, Frank Truttenbach

     Die Personen wurden in offener Wahl jeweils einstimmig gewählt.

 

5) Verschiedenes - Gastreden

Bürgermeister Michael Welsche gratulierte dem JFV für die Weitsicht bei der   Vereinsgründung 2018, verbunden mit der Bündelung der Kräfte weil man nur gemeinsam stark sei. Es war viel Mut erforderlich aus sechs Sportvereinen Stadt- Bezirks- und Regierungsbezirksgrenzen hinweg eine Kooperation zustande zu bringen. Er dankte den Vereinsfunktionären aber auch den Jugendlichen, die in Coronazeiten viel Rücksicht zeigten.

Bürgermeister Christian Greilach nannte den JFV ein zukunftweisendes Projekt, aus sechs Vereinen eine Einheit zu formen. Er regte an, die Jugend an Verantwortung heranzuführen aber auch Verantwortung übertragen zu können.

Präsident Hansjörg Bauer dankten den Städten Rheinau und Lichtenau aber auch der Bürgerstiftung Rheinau und der Werner-Wild-Stiftung Lichtenau für ihre Unterstützung zu Gunsten des JFV.

Michael Mallmann vom SV Diersheim dankte der Vereinsführung für großartige Arbeit. Er regte an, das Outfit des eigenständigen Vereines dahingehend zu stärken, indem man die Spielertrikots personalisiert, indem man das Sportdress mit Nr. und Spielername versieht. Der Vorschlag wurde aufgenommen und soll im Vorstandsgremium beraten werden.  

SBFV-Vorstand beschließt vorgezogene Winterpause

Der Verbandsvorstand des Südbadischen Fußballverbandes hat am Freitagabend beschlossen, dass der Spielbetrieb in Südbaden bis zum Jahresende 2020 ausgesetzt wird. Damit beginnt die Winterpause bereits jetzt und die Vereine bekommen Planungssicherheit bezüglich des Spielbetriebs im Jahr 2020.

Nach aktuellem Stand ist bis zum 30. November 2020 kein Trainings- und Wettkampfbetrieb im Amateurfußball in Baden-Württemberg gestattet. Aus diesem Grund wurden bereits alle Spiele im Verbandsgebiet am letzten Oktober-Wochenende, sowie im kompletten November abgesetzt. Im Laufe der letzten Woche hatten verschiedene SBFV-Gremien über die weiteren Planungen für 2020 beraten. Auf Basis dieser Beratungen hat der Verbandsvorstand am Freitagabend in einer Videokonferenz beschlossen, dass auch im Dezember kein Spielbetrieb (Pflicht- und Freundschaftsspiele) mehr stattfinden soll. Dies gilt für alle Alters- und Spielklassen von der Verbandsliga abwärts.

Hintergrund der Entscheidung ist, dass aktuell nicht gesagt werden kann, ob und in welcher Form die Infektionszahlen bzw. behördlichen Verordnungen einen Trainings- und Spielbetrieb im Dezember zulassen. Da -wie schon bei der letzten Unterbrechung- den Vereinen vor der Wiederaufnahme eine Vorbereitungszeit von zwei Wochen zugesprochen werden müsste, bliebe so im Dezember nur ein kleines Zeitfenster für weitere Spiele, die dann noch stark von der Witterung abhängig sind.

Mit der Entscheidung möchte der Verbandsvorstand den Vereinen mit Blick auf die anhaltende COVID-19-Pandemie Planungssicherheit in Bezug auf den Spielbetrieb für den Rest des Jahres geben.
Wie und ab wann die Saison im Jahr 2021 fortgesetzt wird, wird nun in den zuständigen Gremien des Verbands unter Einbeziehung der Vereine und der baden-württembergischen Nachbarverbände, sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen behördlichen Verfügungslage erarbeitet.

Der Verbandsvorstand hat zugleich ausdrücklich betont, dass die Vereine den Trainingsbetrieb unter den dann geltenden Hygienebedingungen wieder aufnehmen können, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Infektionszahlen dies wieder zulassen. Gerade im Jugendbereich sieht man darin eine Möglichkeit, um den Kindern und Jugendlichen eine fußballerische Perspektive zu bieten.

Spielbetrieb im Amateurfußball wird in Baden-Württemberg ausgesetzt

Die drei baden-württembergischen Fußballverbände haben, nach den gestern auf Bundesebene vereinbarten Beschränkungen, beschlossen, den gesamten Spielbetrieb der Herren, der Frauen sowie der Jugend von der Oberliga Baden-Württemberg abwärts mit sofortiger Wirkung auszusetzen und ein Spielverbot, das zugleich auch Pokal- und Freundschaftsspiele erfasst, zu verhängen.

Am gestrigen Tag haben Bund und Länder weitere sehr einschneidende Maßnahmen beschlossen, um die explosionsartige Verbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Die vereinbarten Beschränkungen zielen darauf ab, die persönlichen Kontakte um 75 Prozent zu reduzieren und sollen am kommenden Montag, 2. November 2020, in Kraft treten. Im Amateurfußball wird ab diesem Zeitpunkt bis Ende November ein Spielbetrieb rechtlich nicht mehr zulässig sein.

Vor diesem Hintergrund haben die drei baden-württembergischen Fußballverbände beschlossen, den gesamten Spielbetrieb der Herren, der Frauen sowie der Jugend von der Oberliga Baden-Württemberg abwärts mit sofortiger Wirkung auszusetzen und ein Spielverbot zu verhängen, das zugleich auch Pokal- und Freundschaftsspiele erfasst. Die Entscheidung erfolgt bewusst bereits vor der rechtlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse und aufgrund der sehr eindringlichen Appelle der Bundes- und Landesregierung. Insbesondere Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte, dass alle nicht notwendigen Kontakte bereits jetzt und insbesondere am Wochenende unterbleiben sollen. Dieser Aufforderung leistet der Amateurfußball in Wahrnehmung seiner gesellschaftlichen Verantwortung selbstverständlich Folge.

Wir haben in der Vergangenheit immer wieder betont, dass die Infektionsgefahr nach den uns vorliegenden Studien beim Fußballspielen im Freien als äußerst gering einzuschätzen ist. Risiken bestehen aber beim Zusammentreffen in Umkleidekabinen, in Duschräumen, bei der Bildung von Fahrgemeinschaften und auch dann, wenn sich Zuschauer nicht an Hygienevorgaben halten. Bei Abwägung aller relevanten Aspekte konnte bisher trotz dieser Risiken der Spielbetrieb im Amateurfußball aufrechterhalten und verantwortet werden, weil sich die Infektionszahlen zunächst in einem kontrollierbaren Rahmen gehalten haben. Zwischenzeitlich ist das Infektionsgeschehen aber zunehmend diffus und so dynamisch, dass auch vergleichsweise kleine Risiken vermieden werden müssen. Deshalb muss auch der Fußball umgehend seinen Beitrag leisten.

In diesem Zusammenhang fordern wir alle unsere Mitgliedsvereine zudem auf, den Trainingsbetrieb mit sofortiger Wirkung einzustellen, selbst wenn die Sportstätten noch geöffnet sind. Auch auf Mannschaftsbesprechungen sollte verzichtet werden. Die erforderliche Kommunikation dieser Aussetzungsentscheidung an Verantwortliche und Spieler ist sicherlich problemlos auch auf elektronischem Wege möglich.

Die Entscheidung, die Saison zu diesem Zeitpunkt zu unterbrechen, war für die daran Beteiligten nicht einfach. SBFV-Präsident Thomas Schmidt äußerte dazu: „Die Entscheidung über die sofortige Aussetzung des Spielbetriebes war einstimmig unter den BW-Fußballpräsidenten, nicht zuletzt aufgrund der steigenden Infektionszahlen. Der SBFV hat in der aktuellen Phase auch eine Fürsorgepflicht für seine Spielerinnen und Spieler und möchte außerdem mithelfen, das umzusetzen, was unsere Landesregierung gestern verkündet hat. Es zählt jeder Tag, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.“

Der für den Spielbetrieb zuständige SBFV-Vizepräsident Dr. Christian Dusch sagte: „Jetzt ist eingetreten, was sich keiner gewünscht hat. Es war aufgrund der Entwicklung der Infektionszahlen aber zu befürchten, dass die Politik gravierende Entscheidungen treffen wird. Wir werden nun in Baden-Württemberg beraten, welche Konsequenzen dies für den Spielbetrieb hat.“

Ob der Spielbetrieb im Kalenderjahr 2020 wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit offen und hängt von den weiteren Entwicklungen ab. Alle drei baden-württembergischen Fußballverbände sind weiterhin bestrebt, die Saison 2020/21 ordnungsgemäß zu Ende zu bringen. Inwiefern dies möglich sein wird, ist derzeit allerdings nicht abzusehen. Weiterhin gilt, dass wir mit den Behörden in Kontakt stehen und die Entwicklungen aufmerksam beobachten.

Ehrenamtspreis geht an den JFV Rheinau-Lichtenau

Der vom DFB ausgelobte Ehrenamtspreis wurde jetzt zum 22.Male verliehen. Er geht für den Fußballbezirk Offenburg in diesem Jahr an den jetzigen C-Jugend Trainer des JFV Rheinau-Lichtenau Thomas Anar. Als Verantwortlicher für die letztjährige D-Jugend dieses Vereins wurde er nicht für das Erringen einer Meisterschaft geehrt, sondern dafür, dass er sich und seine Mannschaft unter großem Engagement, intensiv, abseits vom Spielfeld um die an Leukämie erkrankte Mitspielerin Enya Huber sorgten. Hierbei ist auch insbesonders ihr Mitspieler Hannes Becker als Organisator lobend zu erwähnen. Dies war mit Sicheheit auch ein Baustein dafür, dass sich der Genesungsprozess von Enya beschleunigte und dass sie heute wieder die Schule besuchen kann.

Dieses Engagement war es dann dem Verbandsausschuss für Ehrenamtsarbeit wert, Thomas Anar zusätzlich in den Club 100 wählen - in dem die 100 besten Ehrenamtspreisgewinner aller Fußballbezirke einer Saison mit besonderen Ehrungen bedacht werden. U.a. mit einer Länderspielreise zur A-Nationalmannschaft und Trainingsequipment für den Heimatverein.

Der ganze JFV gratuliert Thomas Anar.

Aus SG wird JFV

Die Spielgemeinschaft SG Rheinau-Lichtenau ist absofort der Jugendförderverein Rheinau-Lichtenau.
Passend dazu wurde die Website angepasst und überarbeitet.